Es war das Schweizerwägelchen des Schlöffelbanern mit den muthigen Brauueu davor. Die Begrüßungen der Gäfte waren einfach und bedurften nicht vieler Zeit. Der Schlöffelbauer mit Kuni wollte gleich aufbrechen um auf dem Markte die Einkäufe zu macheu, die er beabsichtigte, der Müller aber gab es nicht zu und meinte, da man auf dem Lande doch so felteu zufammeu komme, solle mau eiueu Augeublick verweilen eine Maß zum Willkomm triuken uud dann gemeinfam die Herrlichkeiten des Jahrmarkts besehen So setzte man fich denn an einem Tische znfammen, und der Müller ftellte denen vom Schlösselbaneruhofe das Brautpaar vor. Die Mädcheu begrüßteu fich als frühe Bekannte von der Schnlzeit her, und die fenrige Mechtild war anßer fich vor Freude, der Ingendgefpielin ihren Hochzeiter noch befonders vor- stellen und erzählen zu können, wie glücklich sie fei. Knni hörte mit einem Lächeln zu, das von Spott nicht frei war, gewahrte fie doch, daß die Braut den Bräutigam fortwährend an der Hand hielt, als befürchte fie, daß er ihr noch von der Seite weg gestohlen werden könne. Der Baner hatte soeben von der bereits erhaltenen Einladung und deren Annahme erzählt, natürlich wollte der Müller die dadnrch erwiesene Ehre ntit einer andern erwidern und erhob den Krug, damit der Schlössetbauer mit ihm anstoße und Bescheid thue..
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