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Copy & Paste schrieb am 1.8. 2002 um 15:04:23 Uhr über

Konstruktivismus

Der Radikale Konstruktivismus geht zurück auf Heinz v. Foerster, Ernst v. Glasersfeld, Paul Watzlawick u.a. Ihr Ansatz interpretiert sowohl Wittgensteins Vermutung »Diese Welt ist meine Welt« als auch ein grundlegendes Ergebnis der Kognitionswissenschaften, daß nämlich die Nervenzellen lediglich die Intensität einer Erregung codieren, nicht aber deren Art und Herkunft.

Entgegen der Auffassung der traditionellen philosophischen Erkenntnistheorie, die den Unterschied von Subjekt und Objekt als konstitutiv für die Philosophie ansieht, vertritt der Radikale Konstruktivismus den Standpunkt, daß es keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt und daß wir unsere Wirklichkeit selbst konstruieren. Danach ist das Objekt immer nur Objekt eines Subjekts und der Anspruch ist, daß man mit dieser Alternative die Komplexität der in den Wissenschaften untersuchten Prozesse und die Bedeutung der einzelnen Elemente in diesen Prozessen angemessener erklären kann als mit anderen Theorien.



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