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Gernot schrieb am 21.12. 2001 um 10:33:45 Uhr über

Freund

Der Wahnsinn kursiert wieder. da sind Menschen, verwandte, zumindest erzählten andere sich das, die sich im streit den Bauch aufschlitzen (eine Tochter ihrem vater) und ich denke, dagegen bin ich harmlos, aber normal?
Da ist die immerwiederkehrende Angst, vor realen und mentalen Verletzungen. ihnen entgeht man wenn man Menschen fern hält. So entkommt man auch dem scheinbar banalen Stumpfsinn, der sich einem auf Parties präsentiert.
die Sorgen, Nöte und Ängste, die aufdringliche Schönheit, all das verwirrt mich mit unterschiedlichem Ergebnis. Ich brause auf in die höchsten Höhen arroganten Selbstbewußtseins (nur gespielt?) und alles ist mir so real. Dann wieder verschinde ich im puren Beobachten im ausgeglichenen Fernsein genannt Zen (gespielt um mich zu beruhigen?), es ist ein ewiges steigen und sinken, mit dem sich außer mir wohl niemand abfinden kann. So bin ich wohl eine Naturgewalt, gesteuert von Teilen in mir die ich nicht kontrollieren kann, oder die ich meistere mit größter Leichtigkeit. dann muß es wohl mein Wertmaßstab sein, der mir in anderer Augen Schuld auflädt, die für mich nicht existiert. Es ist wohl eine Synergie aus kontrollierten, unkontrollierten und äußeren Vorgängen und meinen Reaktionen darauf die mich macht, nur eben nicht gut genug.
Das betrübt mich dann und ich versuche etwas zu ändern, aber wer weiß schon ob mein Lösungsansatz nicht immer wieder der falsche ist, d.h. der falsche Ansatz zur falschen Zeit.
Dann kommen die Menschen auf mich zu und sagen mir, komm runter wo bist Du denn?
Diesselben Menschen die sich in trunkenen Ängsten herumquälen deren Realität genauso fragwürdig ist wie die Existenz schwarzer Schwäne, nur eben für diese Menschen nicht.
Dann kommen Menschen die im einen Moment meiner Hilfe bedürfen und im nächsten Moment ein Messer zücken, mich in panische Angst stürzen vor allem und jedem.
Dann die Menschen die nicht sagen können was sie bewegt, mich dennoch dazu zwingen mit dem daraus resultierenden Handeln umzugehen. Bei denen man auf Nachfragen nur Aufbrausen und Unverständnis erntet.
Es sind all diese verwirrenden Verwicklungen und Taten die mich aufhören lassen zu verstehen wie ich mich zu verhalten habe, die mir sagen, es ist egal wie Du Dich verhältst, die anderen nehmen auch keine Rücksicht.
nur wenn ich dann sehe daß aller anderen Handlung scheinbar aktzeptiert werden (ein Trugschluß denke ich) nur die meinen kritisiert werden, dann weiß ich es existiert eine Diskrepanz zwischen meinen Übertretungen des guten Geschmacks und den ihren.
aber vielleicht ist es auch der gute Geschmack als solches mit dem ich ein Problem habe, weil ich ihn für eine blödsinnige Erfindung halte, weil ich Spaß daran habe mit denen die an ihn Glauben zu spielen.
nur mit welchem Recht, mit welchem Ziel? Keine Ahnung. Kann ich damit aufhören?
Dazu müßte ich ihn verstehen und von dem Unverständnis gegenüber der Welt habe ich ja bereits berichtet.
Am Ende baue ich mir ein Bezugssystem innerhalb dessen ich stets die korrekte Handlungsweise an den Tag lege, das allerdings wohl entrückt wirkt, für die meisten anderen Existenzen.
Logischerweise entrückt es mir dadurch auch die Systeme aller anderen dadurch, ein Vorteil wie ich meine um diese zu erfassen und zu beobachten, ein Nachteil um mich diesen Anzupassen, denn das wäre ja dann gespielt, richtig gespielt, eine Lüge die ich nicht leben will.
Es bleibt die Frage wie Manifest der Wahnsinn ist oder wie sehr er sich tatsächlich auf einer Ebene die mehr einbezieht als einen Freundeskreis unterscheidet. Für mich eine Denkwürdigkeit!


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