Anne, Jüdisches Mädchen,weltberühmt. 1929 in
Frankfurt/Main geboren,starb 1945 erbärmlich im
KZ Bergen-Belsen. Unzählige Gedenkstätten,Filme
und Bücher erinnern an sie,Schulen,die nach ihr
benannt sind,eine Graphic Novel,ein sehr guter
animierter Film »Wo ist Anne Frank?«,in dem Annes
imaginäre Freundin Kitty(der sie ihr Tagebuch
widmete)»lebendig« wird -und das Tagebuch.
Sie mußte sich mit ihrer Familie und Freunden
in Amsterdam verstecken,die gebürtige Wienerin
Miep Gies kümmerte sich um sie.Sie fand auch das
Tagebuch. Heute ist das Haus in Amsterdam ein
Museum.
Hans,erbarmungsloser Gouverneur im von den Nazis
besetzten Polen. Führte den Judenstern bereits
ein,als er im »Reich«noch nicht galt.Einer
der schlimmsten Kriegsverbrecher.
Edith, Annes Mutter. Im besten Film wird Anne
von der grandiosen Lea van Acken,Edith von der
bedeutenden Martina Gedeck dargestellt. Edith
verhungerte qualvoll in Auschwitz.
Margot,Annes wunderschöne Schwester,sehr klug
und belesen,sehr zurückhaltend. Anne hat sie sehr
geliebt. Die schöne Margot war der Liebling der
Mutter,Anne der des Vaters.
Margot wäre gern Kindernurse in Palästina geworden.
Aber 1944 stürzte sie,an Fleckfieber erkrankt
und entkräftet, in Bergen-Belsen hin und war tot.
Heute gibt es dort für Anne und sie einen Grabstein. Auch Margot schrieb ein(nie gefundenes)
Tagebuch und auch was in das von Anne.
Otto,genannt »Pims«. Der Vater von Anne und der
einzige,der von den Untergetauchten im Hinterhaus
in der Prinsengracht überlebt hat.
Er gab das Tagebuch heraus -das Theaterstück und
den Ersten Film wollte er NICHT sehen.
Das Schicksal der Familie Frank ist eine bleibende
Mahnung dafür, Unterdrückten IMMER zu helfen
und sich gegen JEDE Verfolgung zu wenden.
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