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Leonardo, am 11.4. 2007 um 14:43:03 Uhr
Christentum

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichtenist ein geflügeltes Wort in der Medienbranche. So erfahren wir täglich von Krieg, Massenarbeitslosigkeit, Armut, Unterdrückung und Verbrechen aller Art. Gerade mit Blick auf dieses oft unnötig von Menschen verursachte Leid, stellte mir vor kurzem jemand die Frage: „Müsste die Welt eigentlich nicht nach über 2000 Jahren Christentum etwas besser sein? “

Ich versuchte mit einer kurzen Geschichte nach Gisbert Kranz mit der Dame ins Gespräch zu kommen:

In einem Cafe saßen ein Seifenfabrikant und ein Priester an einem Tisch. Der Seifenfabrikant verwies auf die unerfreulichen Schlagzeilen einer Zeitung und sagte zu dem Priester:“ Das Christentum hat überhaupt nichts erreicht. Obwohl es schon über 2000 Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen.“ Der Priester wies durch das Fenster auf ein schmutziges Kind, das am Straßenrand im Dreck spielte, und bemerkte:“ Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen in der Welt.“ „Aber Herr Pfarrer“, entgegnete der Fabrikant, „Seife nutzt doch nur, wenn sie auch angewendet wird.“ Der Priester antwortete: “Christentum auch!“

Falls die Geschichte nicht auf einer wahren Begebenheit beruht, dann ist sie zumindest gut erfunden. Würden wirklich alle Christen auf der Welt ihr Christsein anwenden, nur jeder an seinem Platz im Leben, Politiker, Wirtschaftsbosse, Du und ich, dieGroßenund dieKleinenwas könnte die Welt für ein besserer Ort sein? „Ach wirKleinenkönnen ja eh nichts verändern, reine Träumerei!“, sagen Sie vielleicht jetzt. Ich glaube, dass Jesus uns nicht überfordern will, wenn er uns ermutigt: Ihr seit füreinander verantwortlich, achtet aufeinander, zahlt jedem seinen gerechten Lohn, verzichtet auf Hass, Gewalt und Gier, denn nur so könnt ihr leben, auch über euren Tod hinaus. Jesus lehnt das Streben nach Macht, Reichtum und Anerkennung um jeden Preis und auf Kosten anderer ab und ruft uns daher in die Pflicht unser Bekenntnis täglich anzuwenden. Mehr noch, Jesus traut jedem Einzelnen auch genau dies zu. Er weiß: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“




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