Jetzt frage ich mich, ob wohl meine »Arbeit« gemeint sein könnte, denn gelegentlich verkloppe ich vorlauten, jungen Bengels kräftig ihre nackten Ärsche. Ich mach das gern und die haben es sich verdient. Und sie machen das freiwillig. Einer davon, der 18-jährige Bengt-Olaf Olafson, hat mir vor ein oder zwei Tagen, noch am ganzen Körper zitternd und unter heftigen Tränen, die ja bekanntlich, neben dem lichterloh brennendem Hinterteil, eine der direkteste der Folgen einer solch nachdrücklichen Tracht Prügel sind, voller Bewunderung und mit schluchzender Stimme in seinem noch immer leicht dänisch gefärbten Deutsch, diesen Ehrentitel verliehen: »Arschverklopper«.
Bemerkenswert, das Wort nun hier im Blaster wieder zu finden. Das schmeichelt mir.
Offenbar mache ich meine Arbeit gut.
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